Wenn die derzeitige Kälteperiode (die „Eisheiligen“) vorüber sind, können auch die Übervorsichtigen (ich gehöre dieses Jahr dazu) alle frostempfindlichen Pflanzen ins Freie bringen. Alle Citruspflanzen, Fuchsien, Pelargonien oder auch Engelstrompeten können dann dort platziert werden, wo sie endlich wieder Sonne und Wärme abbekommen. Dennoch die belaubten Pflanzen in den ersten Tagen mit Vlies vor zuviel Sonne schützen oder ein paar Tage im Halbschatten aufstellen.
Das kannst du dann machen:
- Im Gemüsegarten werden (wenn es wieder wärmer wird!) Tomaten, Gurken, Kürbisse und Zucchini im Freien gepflanzt. Wer die letzten kalten Nächte abwartet wird sehen, dass das Wachstum mit den höheren Temperaturen in den Nachtstunden gleich kräftig anzieht. Auch Bohnen – Stangen- und Buschbohnen – werden nun gesät, oder – wie es offiziell heißt: gelegt. Dies deshalb, weil man Bohnen ganz flach in die Erde „legt“, dann keimen sie am besten. Eine alte Weisheit sagt: „Sie sollen die Glocken läuten hören“!
- Beim Säen der Radieschen nun die Sommersorten wählen, oder solche die lichtneutral sind. Frühjahrsradieschen wachsen nun schon aus.
- Und wer es noch nicht gemacht hat: Rasen düngen und kahle Stellen nachsäen. Gut feucht halten.
- Ein Schädling wird in den nächsten Tagen nach dem Regen, rasch um sich greifen: die Schnecken. Daher nun punktuell, wo Gefahr droht, mit einem regenfesten (blauen) Bio-Schneckenkorn streuen.
