Es war ein Treffen der Wiener Gesellschaft, als kürzlich in der Votivkirche eine vom deutschen Rosenzüchter Tantau geschaffene Edelrose auf den Namen „Habsburg“ getauft wurde. Ich durfte durch die Feier begleiten und dabei kam auch so manche für viele wenig bekannte Geschichte zur Sprache.

  • Dass die weithin bekannte Votivkirche vom Bruder des Kaisers aus Dankbarkeit gestiftet wurde, weil der junge Franz Josef ein Attentat praktisch unverletzt überlebte.
  • Dass in der Kirche alle Glocken in der Kriegszeit abgehängt und eingeschmolzen wurden und dass nun auf Initiative von Herta Margarete Habsburg-Lothringen und des Leiters der Domsingschule Markus Göller bis 2030 eine große Friedensglocke erklingen soll.
  • Und schließlich, dass die neue Habsburg-Rose bereits 2019 das Licht der Welt in Norddeutschland erblickte und für so großartig eingestuft wird, dass sie in Rom mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Die Baumschule Haselberger aus Waldneukirchen holte sie nach Österreich.

Nun wurde sie auf „Habsburg-Rose“ getauft. Ein zarter Duft, eine strahlendweiße kräftige Blüte über extrem gesundem und kräftigem Laub zeugen von einer außerordentlichen Wuchskraft. Das erste Exemplar wurde im Park vor der Votivkirche ausgepflanzt, ab sofort gibt es diese ganz besondere Rose in vielen ausgewählten Gärtnereien, Lagerhäusern und Gartencentern.