Eine Radiosendung über Rosen entwickelte sich kürzlich in eine Fundgrube an erprobten, aber ungewöhnlichen Hausmitteln. Denn das große Problem der Hilfesuchenden waren die Rehböcke, die genau dann in den Garten kommen, wenn die Rosenknospen zum Aufspringen waren und als offenbare Delikatesse verspeist werden.
Schaffett als ungewöhnlicher Tipp…
Ein weithin bekanntes und von vielen als gute Abwehrmaßnahme empfohlenes Hausmittel ist ungewaschene Schafwolle. Sie wird in die Rosenbüsche gehängt. Das wehrt die Rehe ab.
Schon ungewöhnlicher der Tipp, Schaffett zu erwärmen und „wie Weihwasser“ über die Rosen zu verteilen. Auch das hat sich bei diesem Gärtner, der mitten am Land lebt und immer große Probleme mit dem Wildverbiss hatte, bewährt.
Rosenduft und Nivea
Bis schließlich ein Förster aufhorchen ließ: Er kam zufällig auf die Idee eine Hautcreme (die in der blauen Dose) in seinem Wald auf die Triebspitzen der Douglasien zu streichen und siehe da: das Wild ließ diese Bäume unbehelligt. Also versuchte er es auch im Garten. Jede Rosenknospe bekam eine ganz kleine Portion Hautcreme und es funktionierte. Erstmals gab es eine prächtige Rosenblüte. Und der Duft der Rosen vermischte sich mit dem Duft von Nivea… Die Marketingabteilung des Kosmetikkonzerns hat eine neue Strategie.