Es war ja zu erwarten, dass sich nach diesem Winter im Garten vieles verändert hat. Was an Gehölzen und anderen Pflanzen die frostige Zeit nicht überlebt hat, wird sich erst zeigen (und braucht Geduld), doch eines kann man schon überall sehen: „Mr. Maulwurf“ war überaktiv.
„Bitte helfen Sie mir, ich habe statt einem Rasen einen Acker!“ So lautete nicht nur eine, sondern viele Fragen, die ich in den letzten Tagen erhalten habe. Vielleicht gleich mal als Trost: Auch bei mir war der fleißige Wühler unterwegs. Ein Zeichen, dass im Boden viele Engerlinge und Würmer sind. Was mir mehr Sorgen macht, ist die Tatsache, dass nach dem Maulwurf meist die Wühlmaus die Gänge nachnutzt. Und da geht’s dann meinen vielen Blumenzwiebeln, die ich wieder im Herbst in die Erde gesteckt habe, an den Kragen.
Für alle Wühlmausgeplagten der Hinweis: Erde nicht wegschaufeln, sondern Haufen erstmal gut abtrocknen lassen und dann mit einem Laubbesen verteilen. Gleich dorthin, wo der Rasen schon ziemlich uneben ist, alles ausgleichen. Was übrigens auch sehr gut funktioniert, wenn die Erde ganz trocken ist: Mit einem Laubbläser die Erde verteilen, dann wächst das Gras gleich wieder kräftig weiter und es gibt keine kahlen Stellen.
Und sollte tatsächlich die Wühlmaus aktiv sein: ich besprühe die Flächen mit dem Biomittel „Protect-M“. Das ist auf Schwefelbasis aufgebaut und vergrämt die Tierchen – jedenfalls eine zeitlang.
