Es gibt viele Tipps, die ich in den letzten Jahren bekommen und auch selbst ausprobiert habe. Eines meiner größten Sorgenkinder ist die Wühlmaus – alles erdenklich habe ich schon probiert und bei Erfolg auch weitergegeben. Ein Tipp – vor vielen Jahren – war, dass man die Reste vom Fischessen in die Gänge der Mäuse steckt. Den Geruch mögen weder Wühlmaus noch Maulwurf und sie meiden dieses Areal. Doch, wie sooft in der Natur gibt es Tiere, die diese Fischreste lieben.
Riesige Löcher vom Dachs, der den Fisch holte
Vor ein paar Tagen erzählte mir ein Gartenfreund, dass sein Nachbar meinen damaligen Tipp befolgt hat. Mit Erfolg am Beginn, doch nach ein paar Tagen kam die große Ernüchterung: der einst perfekte Rasen sah aus wie eine Mondlandschaft. Tiefe Löcher, teilweise 50 Zentimeter im Durchmesser. Die Täter waren rasch eruiert: ein Dachs-Pärchen spürte die vergrabene Köstlichkeit auf und anstelle der kleinen Erdhügel von Maulwurf und Wühlmaus waren tiefe Löcher im Rasen – überall dort, wo die Gräten und Fischköpfe vergraben waren. Der Rasen musste komplett neu angelegt werden.,
Seither wird wieder konventionell mit Fallen gearbeitet und der Dachs hat sich wieder verabschiedet. Und, so meinte der Gartenfreund: „Ploberger-Tipps“ werden nur noch mit Vorsicht angewendet…