Sind es die kräftigeren Sonnenstrahlen, die Temperatur oder einfach die innere Uhr: Allen Gartlerinnen und Gartlern kribbelt es in den Händen: endlich hinaus, endlich wühlen, endlich pflanzen.

In vielen Gärten blüht es schon

Wer es in den letzten Jahren richtig gemacht hat, der hat in diesen Tagen bereits ein blühendes Paradies. Meine Leidenschaft für Blumenzwiebeln macht sich in den ersten Tagen des Gartenjahres immer besonders bezahlt: Da blühen zehntausende Schneeglöckchen, tausende Winterlinge, an allen Ecken und Enden tauchen die Vorfrühlingsalpenveilchen auf (weil die Ameisen die Samen verschleppen) und auch die Leberblümchen leuchten schon unter den vertrockneten Laubresten hervor.

Die ersten Pflänzchen auf der Fensterbank

Auf den Fensterbänken in den Wohnungen stehen schon ganze Abordnungen von Tomaten, Chili und viele andere Keimlinge. Ein Psychologe hat mir das einmal so erklärt: die naturverbundenen Menschen, die vieles vorziehen und pflanzen, haben immer eine positive Zukunftserwartung, denn wer heute den Samen in die Erde steckt, der denkt hoffnungsvoll dabei eigentlich schon an die Ernte, die erst in vielen Monaten erfolgt.

Aussaat

Aussaat

So genieße ich die ersten Gartentage, bereite die Beete vor und bringe den Garten – ganz sanft und nicht übertrieben ordentlich – in Form. Denn den wahren Rhythmus zeigt uns die Natur. Und das Jahr für Jahr – ganz ohne unser Zutun.