Wie immer heißt es im Frühling, nichts übereilen, aber die ersten milden Tage sollte man nützen, um vorzubeugen. Die Winterspritzung bei Obstbäumen erfolgt idealerweise im Zeitraum zwischen Jänner und März, bevor der Austrieb beginnt. Dabei wird häufig Netzschwefel eingesetzt, um überwinternde Schädlinge und Pilzsporen zu reduzieren. Schwefelpräparate werden entweder als Spritzmittel oder in Kombination mit anderen zugelassenen Präparaten (unter dem Namen Winterspritzung im Handel) ausgebracht. Wichtig ist, die Behandlung an einem frostfreien, trockenen Tag (idealerweise über 12 Grad plus) durchzuführen und die gesamte Baumkrone gleichmäßig zu benetzen. Mitbehandelt werden können auch alle Beerengehölze und die Rosen.

Kamelie - liebt kühle Plätze

Kamelie – liebt kühle Plätze

  • Ist es trocken kann man mit Unkraut ausreißen und den Boden oberflächlich lockern. Damit verhindert man das schnelle Austrocknen, danach kann man schon Kompost verteilen, so er nicht mehr gefroren ist.
  • Zimmerpflanzen lassen sich in diesen ersten Frühlingstagen am besten umtopfen, denn mit dem stärkeren Sonnenlicht beginnt auch bei diesen Pflanzen wieder das Wachstum.
  • Kamelien kann man schon ins Freie stellen, wird es noch einmal stark frostig, dann mit Vlies abdecken.
  • Im Garten können auch die Kernobstbäume geschnitten werden, an trockenen Tagen (mit abgetrockneter Erde) kann ganz gut Unkraut beseitigt werden.
  • Im Winterquartier der Kübelpflanzen nicht aufs Gießen vergessen, Schädlinge werden bei etwas höheren Temperaturen bald wieder auftauchen. Mit Rapsöl- und Pyrethrum-Biomitteln die Wollläuse und Blattläuse bekämpfen.
  • Und: auf der Fensterbank wird gesät. Die Paprika und Chillis sind die Ersten, alles andere kann noch etwas warten.