Geht man jetzt in die Gärtnereien und Gartencenter, dann sieht man meist die letzten Reste der Frühlingsblumenzwiebeln in Körben und Kisten mit dem absoluten Lockpreis von 50 und mehr Prozenten. „Retten Sie auch die Blumenzwiebeln?“, fragte mich letzte Woche eine Frau, als ich mit vier großen Säcken Narzissen aus dem Gartencenter kam. Zuerst war ich ein wenig überrascht, dann aber war das für mich die beste Ausrede, dass ich mich einfach nicht zurückhalten konnte. Eigentlich war es der Preis: Statt 25 Euro für 50 große Blumenzwiebeln nun nur noch 8 Euro zu zahlen, ist ja Argument genug. Aber dann auch noch die Idee, dass ich damit vielen hunderten Zwiebelblumen das Leben rette und ich meinen Garten (neben den vielen hunderten schon gepflanzten Frühlingsblühern) mit einigen Märzenbechern nochmals verschönere… Da ging ich gleich nochmals zurück und holte noch zwei Säcke.

Steckzwiebel

Steckzwiebel

Dort traf ich die Gartenfreundin, die ihr Einkaufswagerl schon vollgefüllt hatte. So retteten wir alle verbliebenen Zwiebelblumen und ich gab auch gleich noch Tipps: Alle diese Zwiebeln kann man ohne Probleme auch jetzt noch setzen. Vor allem die Tulpen beginnen erst bei einer Bodentemperatur von unter sieben Grad mit der Wurzelbildung. Und diese Werte erreichen wir erst in den nächsten Tagen. Also: Nach wie vor ist Zeit die Frühlingsblüher zu „retten“! Und daneben auch viel Geld zu sparen.