Kann man mit Kies tatsächlich Beete mulchen?

Ja, das sieht sogar ganz toll aus und wird in letzter Zeit häufig bei öffentlichen Grünflächen (Verkehrsinseln) praktiziert. Vor allem Beete mit Lavendel, Thymian, Yucca aber auch vielen anderen Stauden lassen sich so abdecken. Einziges Problem ist die organische Dünung – Kompost, kann dann  nicht aufgestreut werden.

Gibt es eine einfache Möglichkeit Wege anzulegen, die man selten begeht?

Am einfachsten ist einmal der gut eingewachsene Rasen, der eventuell noch stärker als üblich mit Quarzsand bestreut wird. Oder man legt Rindenmulchwege an: die oberste Humusschicht entfernen und etwa 15 cm Mulch auftragen. Alle paar Jahre ergänzen.

Unser Gartenteich liegt an der tiefsten Stelle des Gartens – allerdings haben wir bemerkt, dass er immer nach einem Gewitter stark veralgt?

Teiche sollten – aus gestalterischen Gründen – an der tiefsten Stelle des Gartens angelegt werden. Allerdings muss man dafür sorgen, dass kein Oberflächenwasser, das vom Rasen oder Beeten Humus und damit Dünger einschwemmt, in den Teich gelangt. Kleine Erdwälle oder flache Gräben können Abhilfe schaffen.

Wie lange kann man ein Hochbeet verwenden? Wann muss es neu befüllt werden?

Das Hochbeet ist ja nicht nur ideal wegen der Arbeitshöhe, sondern wegen der vielen nährstoffreichen Kompostmaterialen, mit denen es befüllt ist. Nach fünf Jahren ist die Verrottung abgeschlossen, dann sollte man das Hochbeet ausräumen, die Erde im Garten verteilen und neu beginnen: Gehölzschnitt, Rasensoden, Komposterde, Gartenerde – so wird das Hochbeet von unten nach oben aufgefüllt.