Die Gartenmesse „blühendes Österreich“, die es seit 1992 gibt und mittlerweile zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen auch weit über die Grenzen des Landes gilt, hat mit einem Besucherrekord von knapp über 60.000 Gartenfans gezeigt, wie sehr das Garteln beliebt ist.
Für mich war es einmal mehr ein anstrengendes Wochenende: Zuerst meinen Toskana-Garten bepflanzen (Dank der Hilfe durch den Gartenblogger Florian Hödlmosers schaffte ich die Monsteraufgabe) und dann Fragen über Fragen beantworten und – ob Jung oder Alt: Selfies, Selfies, Selfies.
Das Interesse: „Quer durch den Gemüsegarten“
Das Interesse an den Gartenthemen geht quer durch „den Gemüsegarten“ – obwohl im Moment der Traum vom Süden im Vordergrund steht und alles rund um Palmen, Citrus oder Oliven gefragt war, viele Fragen drehten sich auch um die heimischen Pflanzen. Die Gartengestalter, die in wochenlanger Arbeit die Schaugärten errichtet haben, meldeten großes Interesse.
Gespart wird offenbar, aber nicht bei der Gartenanlage. Wer sein grünes Paradies gestaltet haben will, der greift ins Geldtascherl – offenbar, wie man hört, auch tief. Und auch alle Aussteller, die mit Aktionen lockten, kamen auf ihre Rechnung. Und wie immer bei den Gartenmessen: die Sammler und Raritätenjäger waren zur Stelle und holten sich schon am ersten Tag ihre „grüne Beute“.
Ein wenig gebremst wurde nur die Frühlingslaune durch die spätwinterlichen Nacht-Temperaturen. So waren Tomaten- und Paprikapflänzchen noch nicht so gefragt. Das war auch gut so, denn den Ausflug vom Messerummel in den eisigen Garten hätten sie auch nur bedingt überleben.


