„Wo ist für dich der schönste Garten?“ hat mich kürzlich ein Gartenfreund beim Einkaufen meiner Gemüsepflanzen in einer Gärtnerei gefragt. Nur ein paar Sekunden musste ich überlegen und dann war für mich klar: Es ist unser Garten in Seewalchen. Trotz der vielen Reisen nach England, Italien oder in ferne Länder ist das eigene grüne Paradies rund ums Haus der wahre Garten Eden. So wie bei dem kürzlich stattgefundenen Gartenwettbewerb war bei allen Teilnehmern klar – so gerne man „über den Gartenzaun“ blickt, so sehr liebt man seinen eigenen Garten, mit den perfekten Ecken genauso, wie mit denen, wo man gerne etwas verbessern würde.

Der Duft von Italien bei uns daheim

Der toskanische Garten, den ich diesmal auf der Messe „blühendes Österreich“ errichte (mit tatkräftiger Unterstützung von Florian Hödlmoser wohlgemerkt), spiegelt aber doch eine Sehnsucht wider, die es bei mir gibt: der Wunsch nach Sonne und Wärme, nach dem Duft von Orangen, Zitronen, Rosmarin, Thymian und Salbei. Unser Toskana-Garten der vor einigen Jahren gebaut worden ist und die Oase im Sommer darstellt – mit Klinker-Ziegel (übrigens Danke an den Klinker Kontor für die vielen Hello Bricks auf der Messe) und vielen Duft-Pflanzen war das Vorbild für den Messegarten.

Und weil gerade bei Italien die Kulinarik nicht zu kurz kommen darf (daheim sorgt meine Frau für die Erfüllung der Wünsche), konnte ich die „Fattoria La Vialla“ gewinnen, ihre toskanischen Köstlichkeiten von Wein bis Tomate zum Verkosten anzubieten. Auch wenn’s draußen noch gar nicht italienische Wärme gibt – in der Messehalle entsteht ein italienischer Gartentraum.