Schlankes Obst in Hülle und Fülle

Wer nun die saftigen Äpfel und Birnen vom Baum holt, der holt die Sonne des Sommers ins Haus. Vitamine pur und Geschmack in der höchsten Form. Dass gerade jetzt die beste Pflanzzeit ist, wurde hier schon einige Male erwähnt. Doch welche Bäume sind ideal für meinen Garten.

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Wirklich große Gärten werden immer seltener. Die herrliche Streuobstwiese mit beinahe haushohen Bäumen und der blühenden Blumenwiese darunter, bleibt wohl nur dem Traum der Kategorie „Landleben“ vorbehalten. Dennoch muss man als „Klein-“ und Terrassengärtner nicht auf Obst verzichten. Säulen- und Miniobstbäume sind zur Zeit im Trend und liefern viel mehr Früchte als man meint.

Viele Sorten

Bei den Sorten ist die Auswahl mittlerweile gewaltig. Gab es zu Beginn nur die Ballarinas, die zum Teil sehr krankheitsanfällig waren, so kommen nun viele weitgehend resistente Säulenbäume dazu. Bei den Äpfeln sind zum Beispiel „Ginober“, „Lancelot“ oder „Galaherz“ für kleine Gärten und Töpfe ideal. Die Äpfel sind übrigens die einzigen Säulenbäume, die genetisch auf das Säulenwachstum programmiert sind.

Birnen („Condo“), Kirschen („Sylvia“ und „Helene“) oder auch Pfirsich („Grazia“) und Marille („Somo“) müssen regelmäßig geschnitten werden um die Säulenform zu erhalten. Eine Faustregel für Neueinsteigen. Alle Äste werden auf 20 cm (vom Stamm gerechnet) geschnitten.