Biogärtner Karl Ploberger
Banner Solarierbiohelp bannerMultikraft f-bannerchico fruehling kl
Garteln im Takt der Natur 30/2014

Garteln im Takt der Natur 30/2014

Die ersten Klaräpfel werden da und dort schon reif – so unglaublich es klingt, aber damit wird im Kalender der…

So entsteht ein Garten des Südens

So entsteht ein Garten des Südens

Orangen, Zitronen, Palmen – herrlich! Davon träumen wir jetzt, wo die große Völkerwanderung in Richtung südlicher Sonne stattfindet. Sonne, Sand…

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ –…

Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2014 JoomlaWorks Ltd.

Kübelpflanzen auf Diätkurs

Besonders wichtig ist diese Diät bei allen Citrus-Pflanzen. So wichtig der Dünger von Ende April an ist, so wichtig ist nun das das Wachstum geringer wird. Wer die Möglichkeit hat, der sollte Ende August einen so genannten Kalium betonten Dünger geben. Dieser Herbst-Dünger enthält weniger Stickstoff, dafür mehr Kali, jener Stoff, der dafür sorgt, dass die Triebe ausreifen, widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind und so gut über den Winter kommen. Spezielle Herbstdünger werden meist nur für den Rasen angeboten. Man kann aber solche Dünger – so sie keine Unkrautvernichtungsmittel enthalten – auch für eine einmalige Düngung bei den Kübelpflanzen verwenden. Meist haben auch spezialle Tomaten-Dünger einen erhöhten Kali-Anteil.

Neben den Citrus-Gewächsen sind auch Oleander, Palmen, Lorbeer und viele andere Topfpflanzen auf der Terrasse für so eine Spezialdüngung dankbar. Ansonsten bleiben die Kübelpflanzen die nächsten Wochen an den Platz, an dem sie jetzt stehen. Orangen und Zitronen – das sollte man sich schon jetzt vormerken – kommen dann gegen Ende September an die Hauswand, damit sie nicht bei Regen zu viel an Feuchtigkeit im Topf sammeln. Staunässe führt nämlich bei diesen empfindlichen Pflanzen zu Laubfall, weil die faulenden Wurzeln die Blätter nicht mehr versorgen können.

Ganz anders sind die Düngemaßnahmen allerdings bei den Balkonblumen. Sie benötigen gerade jetzt viel Dünger. Die vorgedüngten Erden sind ausgelaugt und so manche Pflanze bekommt bereits hellgrüne Blätter – ein Zeichen von Nährstoffmangel. Daher sollte man nun alle 2 – 3 Mal gießen etwas Dünger zugeben. Biogärten nehmen die im Handel erhältlichen organischen Naturdünger oder verwenden die selbst gemachte Brennnesseljauche. Konventionelle Gärtner verwenden qualitativ hochwertige Flüssigdünger, wenn vorhanden unbedingt auch mit einem etwas erhöhten Eisenanteil.

Beobachtungen haben gezeigt, dass gut gedüngte Balkonblumen kaum Pilzerkrankungen (wie Mehltau bei Surfinien) bekommen und bei idealen Witterungsbedingungen bis Ende Oktober blühen.

Keinesfalls (stickstoffreich) düngen darf man nun im Rosengarten, in etwa einem Monat kann aber auch hier ein kaliumbetonter Dünger die Frostfestigkeit der Rosen erhöhen und künftig Pilzkrankheiten durch robustere Zellstrukturen in den Blättern verhindern.

Bei den Zimmerpflanzen wird freilich nach wie vor gedüngt – jetzt ist noch volle Wachstumszeit, die bis in den Oktober dauert. Das heißt: mindestens wöchentlich einmal wird dem Gießwasser etwas flüssiger Blumendünger zugegeben. Düngestäbchen (für Blüten- und Blattpflanzen gibt es unterschiedliche) sind hier die praktische Alternative.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

Weiterlesen...

Gartengeschichten

Dass botanische Namen sehr oft nicht oder auch falsch verwendet werden, ist leider Tatsache. Nennt man eine Pflanze beim „richtigen“ (botanischen) Namen, dann sieht man oft, wie sich beim Gegenüber ein Stirnrunzeln zeigt: “Bitte nichts Lateinisches“.

Weiterlesen...

Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

Weiterlesen...