Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 35/2014

Garteln im Takt der Natur 35/2014

Der Frühherbst begleitet uns nicht nur temperaturmäßig, sondern auch im Pflanzenwachstum. Der Holler ist reif und die ersten Herbstzeitlosen tauchen…

Bilanz eines (Regen-)Gartensommers

Bilanz eines (Regen-)Gartensommers

Das Gartenjahr 2014 war für uns Hobbygärtner ein nicht ganz einfaches – dennoch: Es gibt einige Probleme, aber auch viele…

Neue kompakte Sonnenblumen

Neue kompakte Sonnenblumen

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Kübelpflanzen auf Diätkurs

Besonders wichtig ist diese Diät bei allen Citrus-Pflanzen. So wichtig der Dünger von Ende April an ist, so wichtig ist nun das das Wachstum geringer wird. Wer die Möglichkeit hat, der sollte Ende August einen so genannten Kalium betonten Dünger geben. Dieser Herbst-Dünger enthält weniger Stickstoff, dafür mehr Kali, jener Stoff, der dafür sorgt, dass die Triebe ausreifen, widerstandsfähig gegen Pilzkrankheiten sind und so gut über den Winter kommen. Spezielle Herbstdünger werden meist nur für den Rasen angeboten. Man kann aber solche Dünger – so sie keine Unkrautvernichtungsmittel enthalten – auch für eine einmalige Düngung bei den Kübelpflanzen verwenden. Meist haben auch spezialle Tomaten-Dünger einen erhöhten Kali-Anteil.

Neben den Citrus-Gewächsen sind auch Oleander, Palmen, Lorbeer und viele andere Topfpflanzen auf der Terrasse für so eine Spezialdüngung dankbar. Ansonsten bleiben die Kübelpflanzen die nächsten Wochen an den Platz, an dem sie jetzt stehen. Orangen und Zitronen – das sollte man sich schon jetzt vormerken – kommen dann gegen Ende September an die Hauswand, damit sie nicht bei Regen zu viel an Feuchtigkeit im Topf sammeln. Staunässe führt nämlich bei diesen empfindlichen Pflanzen zu Laubfall, weil die faulenden Wurzeln die Blätter nicht mehr versorgen können.

Ganz anders sind die Düngemaßnahmen allerdings bei den Balkonblumen. Sie benötigen gerade jetzt viel Dünger. Die vorgedüngten Erden sind ausgelaugt und so manche Pflanze bekommt bereits hellgrüne Blätter – ein Zeichen von Nährstoffmangel. Daher sollte man nun alle 2 – 3 Mal gießen etwas Dünger zugeben. Biogärten nehmen die im Handel erhältlichen organischen Naturdünger oder verwenden die selbst gemachte Brennnesseljauche. Konventionelle Gärtner verwenden qualitativ hochwertige Flüssigdünger, wenn vorhanden unbedingt auch mit einem etwas erhöhten Eisenanteil.

Beobachtungen haben gezeigt, dass gut gedüngte Balkonblumen kaum Pilzerkrankungen (wie Mehltau bei Surfinien) bekommen und bei idealen Witterungsbedingungen bis Ende Oktober blühen.

Keinesfalls (stickstoffreich) düngen darf man nun im Rosengarten, in etwa einem Monat kann aber auch hier ein kaliumbetonter Dünger die Frostfestigkeit der Rosen erhöhen und künftig Pilzkrankheiten durch robustere Zellstrukturen in den Blättern verhindern.

Bei den Zimmerpflanzen wird freilich nach wie vor gedüngt – jetzt ist noch volle Wachstumszeit, die bis in den Oktober dauert. Das heißt: mindestens wöchentlich einmal wird dem Gießwasser etwas flüssiger Blumendünger zugegeben. Düngestäbchen (für Blüten- und Blattpflanzen gibt es unterschiedliche) sind hier die praktische Alternative.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

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Meine Tochter hatte es letzthin am Punkt gebracht, als wir am Weg nach Salzburg in einen heftigen Gewitterregen kamen und ich meinte, das Wetter ist ein wirklicher sch... „Ach was“, meinte sie: „Immer regen sich alle über alles auf. Letztes Jahr war’s zu heiß. Geht der Wind ist es auch nicht recht. Kommt die Kälte ist es zu kalt. Ist kein Schnee, dann sind alle panisch. Kommt zu viel, ist es auch nicht recht. Alle jammern immer und überall“.

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