Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

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So entsteht ein Garten des Südens

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Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

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Jetzt ist Pflanzzeit für Obstbäume

Ein Apfel, frisch vom Baum gepflückt. Eine Birne, so saftig, dass einem an den Mundwinkeln das Wasser herunter läuft. Marillen – wie Marmelade oder Kirschen, garantiert ohne Würmer. Wer jetzt ins schwärmen gerät, der sollte nun noch einmal in die Hände spucken und Obstbäume im eignen Garten pflanzen. Jetzt – im November – ist die beste Pflanzzeit, denn nun haben alle Gehölze das Wachstum abgeschlossen und das Laub verloren. Alle Nährstoffe sind in den Speicherzellen des Baumes, in der Rinde und den Wurzeln, eingelagert. Dies ist die „Turboladung“ für ein kräftiges Wachstum im kommenden Jahr. Zu kaufen bekommt man nun in Gärtnereien und Baumschulen sogenannte „wurzelnackte Ware“. Das sind Bäume ohne Topf oder Ballen – die billigste Möglichkeit zu Obstbäumen zu kommen. Bevor es aber heißt: An den Spaten, fertig – los, heißt es auswählen. Welcher Baum, vor allem aber welche Sorte ist für meinen Garten geeignet. Der Trend, ohne Chemie im Garten zu arbeiten hat in den letzten Jahren die resistenten Sorten in den Vordergrund gedrängt.

Die besten Äpfel

Bei den Äpfeln empfehlen die Experten der Baumschulen, Siedler- und Gartenbauvereine folgende Sorten. Als Sommerapfel sind „Piros“, „Jamba“ und „Discovery“ besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten. Besonders köstliche und robuste Herbstäpfel sind „Alkmene“, „Spartan“ und „Elstar“. Und bei den Winteräpfeln – also dem Lagerobst ist (mein absoluter Favorit) „Florina“ an erster Stelle genannt. Köstlich und seit ewigen Zeiten beliebt der „Steirische Maschanzker“ und der „Rote Boskop“.

Die besten Birnen

Bei den Birnbäume ist „Clapp’s Liebling“ eine der köstlichsten: „Die zergeht auf der Zunge“, gerät der Landesgartenfachberater des Siedlerverbandes, Helmut Stundner, ins Schwärmen. Eindrucksvoll – alleine wegen der Fruchtgröße – ist „Alexander Lukas“ – und „ein Hochgenuß“.

Die besten Kirschen

Um mit Kirschen eine wirkliche Freude zu haben, sollte man hier auf die Unterlage achten, also jener Baum, auf den dann die Fruchtsorten gepfropft werden. „Gisela 5“ ist die beste, denn diese Bäume als Veredelungsunterlage werden nur 4 bis 5 Meter. Bei den Sorten sollte man dann entweder eine ganz frühe, wie „Burlat“ oder eine ganz späte, wie „Regina“ wählen. Bei beiden ist die Chance, dass die Krischen wurmfrei sind, sehr groß, da zu dieser Zeit die „Kirschfruchtfliege“ noch nicht oder nicht mehr unterwegs ist um ihre Eier abzulegen. Nicht vergessen: Ein zweiter Kirschbaum muss in der Nähe sein, sonst gibt es keine Befruchtung.

Die besten Zwetschken

Auch hier sind mindestens zwei Bäume, die als gegenseitige Befruchter dienen, notwendig. Unheimlich große Früchte bringt „Cacaks Beste“ (auch „C. Schöne“) mit bis zu sieben Zentimetern Länge. Bewährt sind die Hauszwetschke und die Sorten „Hanita“ und „Stanley“.

Die beste Marille

An einer West- oder Ostseite des Hauses als Spalier gepflanzt bringt ein Marillenbaum schon nach wenigen Jahren gigantische Ernten, wenn zwei Dinge beachtet werden: Die Unterlage muss ein Zwetschkenbaum sein (und keine Marille, wie bei Baum-Importen aus dem Ausland) und als Sorte ist die „Ungarische Beste“ die Nummer eins.

Wie wird gepflanzt?

Das Pflanzloch sollte gut 80 cm im Durchmesser haben und 40 cm tief sein. Boden gut lockern. Ist der lehmig mit Sand durchlässig machen. Nur gut abgelagerten Kompost untermischen. Vor dem Pflanzen den Baumpfahl einschlagen und zwar in Windrichtung, damit der Baum dann immer „auf Zug“ angebunden ist. Bei Problemen mit Wühlmäusen unbedingt einen Gitterkorb verwenden (6eckiges verzinktes Geflecht), damit wenigstens in den ersten Jahren die lästigen Nager keinen Schaden anrichten können. Keinen Dünger im Herbst geben. Vor dem Pflanzen die Wurzeln anschneiden und nach dem Pflanzen gut angießen. Die Vorfreude auf die erste Ernte kann beginnen.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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