Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

Garteln im Takt der Natur 30/2014

Die ersten Klaräpfel werden da und dort schon reif – so unglaublich es klingt, aber damit wird im Kalender der…

So entsteht ein Garten des Südens

So entsteht ein Garten des Südens

Orangen, Zitronen, Palmen – herrlich! Davon träumen wir jetzt, wo die große Völkerwanderung in Richtung südlicher Sonne stattfindet. Sonne, Sand…

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ –…

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Zimmerpflanzen

Zu wenig Licht!

Vorhang, Jalousie oder Rollo sind für die Pflanzen im Herbst und Winter Gift! Für alle das Beste: ein Südfenster, denn jetzt gilt es jeden Lichtstrahl auszunützen. Selbst Orchideen, wie zum Beispiel die Phalaeonopsis, vertragen nun auch diese sonnigsten Plätze.

Wüstenklima über dem Heizkörper!

Das wohl größte Problem in unseren zentralgeheizten Räumen. Die Luft ist staubtrocken und bringt die idealen Voraussetzungen für eine Invasion an Spinnmilben. Da hilft nur eins: große Blumenuntersetzer mit Tongranulat (Seramis oder ähnliches) anfüllen, kleineren Untersetzer mit der Topfpflanze drauf und nun das Granulat kräftig feucht halten. Die Pflanze steht aber nicht im Wasser. Pflanzensprüher helfen auch.

Zugluft und kalte Füße!

So wichtig der Fensterplatz ist, die kalte Luft beim Lüften oder die eiskalte Fensterbank sind eine große Gefahr. Bei der Stoßlüftung daher die Pflanzen wegstellen und sonst immer ein Stück Styropor (ev. mit einem Deckerl als Zierde) als Isolierung unter den Topf.

Blätter – grau statt grün!

Staub auf den Blättern ist im Winter besonders lästig. Der Lichtmangel wird verstärkt und für unsere Nasen sind die Staubwolken auch nicht gut. Mit abgestandenem Bier oder Milch, das mit Wasser verdünnt wird, reinigt man alle normalerweise glänzenden Blätter – und schon geht’s dem Blumenstock besser.

Invasion der Minifliegen!

Trauermücken heißen die lästigen Dinger, die sich rund den Blumentöpfen tummeln. Allerdings nur dort, wo die Erde zu nass gehalten wird. Gerade im Winter ist es wichtig, dass man die Erde immer wieder abtrocknen (nicht austrocknen!!) lässt.

Grauschimmel auf der Erde!

Meist keine Krankheit, sondern nur der Kalk aus der Wasserleitung, der hier „ausblüht“. Auch auf Tontöpfen ist er oft zu finden. Da hilft nur Regenwasser oder wenigstens abgestandenes Wasser zum Gießen verwenden. Noch besser: das Kochwasser der Erdäpfel – das enthält auch Mineralien.

Lausige Zeiten!

Die einzigen Schädlinge, die jetzt im Zimmer wirklich Probleme machen: Blattläuse, Schildläuse und Wollläuse. Und bei allen hilft das gute, alte Schmierseifenwasser. Gibt man bei den letzteren beiden auch noch Rapsöl dazu, ist das Problem schon fast Geschichte.

Zimmerpflanzen sind ganz wichtige Filteranlagen

...die viele Schadstoffe aus der Luft beseitigen. Außerdem die Zimmerluft mit Feuchtigkeit anreichern und sogar Staub beseitigen. Die wichtigsten Gift-Beseitiger:

  • Formaldehyd wird unter anderem von Aloe, Grünlilie, Philodendron, Drachenbaum und Efeutute abgebaut.
  • Benzol wird von Grünlilie, Drachenbaum, Einblatt und Bogenhanf (Sansevieria) beseitigt.
  • Trichlorethylen wird von Drachenbaum, Efeutute, Einblatt, Bogenhanf, Bergpalme und Birkenfeige reduziert.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

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Gartengeschichten

Dass botanische Namen sehr oft nicht oder auch falsch verwendet werden, ist leider Tatsache. Nennt man eine Pflanze beim „richtigen“ (botanischen) Namen, dann sieht man oft, wie sich beim Gegenüber ein Stirnrunzeln zeigt: “Bitte nichts Lateinisches“.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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