Biogärtner Karl Ploberger
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Ein Weltmeister der Blüten

Ein Weltmeister der Blüten

Peter Haslhofer ist in der Gartenszene längst kein Unbekannter mehr, wenn er auch meist unter dem Pseudonym "Hapet" auftaucht. Der…

Garteln im Takt der Natur 35/2014

Garteln im Takt der Natur 35/2014

Der Frühherbst begleitet uns nicht nur temperaturmäßig, sondern auch im Pflanzenwachstum. Der Holler ist reif und die ersten Herbstzeitlosen tauchen…

Bilanz eines (Regen-)Gartensommers

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Das Gartenjahr 2014 war für uns Hobbygärtner ein nicht ganz einfaches – dennoch: Es gibt einige Probleme, aber auch viele…

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Die sieben häufigsten Rasen-Irrtümer

  1. Rasen wächst überall

    Nein, im tiefen Schatten, unter Bäumen, hinter hohen Mauern oder dort, wo der Boden staunass und verdichtet ist, wächst der Rasen nicht. Selbst wenn man spezielle Schattenrasenmischungen aussät, wird man nur bedingt erfolg haben. Der wirklich schöne Rasen ist und bleibt ein Sonnenkind an einem Standort mit humosen, durchlässigem Boden. Ist der Boden verdichtet, jetzt im Frühjahr Kompost und Quarzsand (Verhältnis 1:1 bis 2: 1) aufstreuen.
  2. Rasen muss nicht gedüngt werden

    Stimmt – allerdings hat man dann einen herrlichen Blumen- oder Kräuterrasen. Will man aber einen dichten Rasenteppich, der auch so manche Fußballattacke der Kinder oder so manches Sommerfest im Garten überstehen soll, dann muss gedüngt werden. Wichtig dabei ist die richtige Düngewahl: keine rasch wirkenden Dünger verwenden, die bei falscher Dosierung ein enormes Wachstum und meist auch Verbrennungsschäden hervorrufen, sondern Langzeit-Rasendünger. Sie wirken bis zu 4 Monate und sorgen für konstantes, dichtes Wachstum.
  3. Wer kurz mäht, hat einen schöneren Rasen

    Genau das Gegenteil ist der Fall: Wer zu kurz mäht gibt dem Unkraut mit Sicherheit die Oberhand. 3 – 4 cm hoch (etwa Stufe III beim Rasenmäher) sollte der Rasen allwöchentlich gemäht werden. Damit sind die zarten Graspflänzchen in der Lage das Unkraut zu unterdrücken.
  4. Unkraut im Rasen ist schädlich

    Das kann man so nicht sagen: spricht der Naturgärtner, dann freut er sich über Löwenzahn, Gundelrebe und Co. Sie kann man alle in einen köstlichen Wildkräutersalat oder eine Wildkräuterbutter geben. Will ich aber einen reinen Rasen, dann muss ich dagegen etwas unternehmen. Nach dem ersten Mähen vertikutieren, dann absanden (siehe 1.) und dann sofort düngen. Damit kräftig man die Gräser, die dann die Unkräuter unterdrücken. Ist kaum Gras vorhanden, muss man neu anlegen.
  5. Ohne Chemie kein schöner Rasen

    Stimmt sicherlich nicht: Seit 2 Jahren pflege ich ein Stück meines Rasen ausschließlich mit organischen Rasendünger. Die Rasen ist derart perfekt, dass Gäste meinen, er sei erst kürzlich als Rollrasen verlegt worden. Was machen ich: 3 x Düngung im Frühjahr, im Sommer und – ganz wichtig – eine Herbstrasendüngung („Kali“ betont) Ende September. Noch etwas Neues; ein Rasen, der sich selbst düngt. Er ist mit „Mikro“-Klee gemischt, den man kaum sieht und der ab dem zweiten Jahr den Boden mit Stickstoff versorgt, so wie das der Klee („Leguminosen“) generell tut. Soll noch heuer in die Geschäfte kommen.
  6. Gras ist gleich Gras

    Leider nein. Billigsaatgut wird auch nach Jahren nicht zum perfekten Rasen. Millionen von Euro werden alljährlichen von den div. Rasenforschungsinstituten investiert um jene Rasenpflanzen zu finden, die kompakt, aber nicht zu stark wachsen. Die die perfekte Grünfärbung haben und noch dazu gesund bleiben. Daher gilt – wie leider so oft: gutes Rasensaatgut ist teuer.
  7. Rasen wird ganz einfach zur Blumenwiese

    Ganz und gar nicht: Rasen wird nur sehr mühsam zu einer richtig schönen Blumenwiese. Nur werden Boden abmagert (Humus entfernen, Sand aufstreuen), kann damit rechnen eine wirklich blühende Wiese zu bekommen. Unbedingt bei Fachfirmen das Saatgut ordern. Im Handel sind oft Blumenwiesen-Mogelpackungen, die bloß im ersten Jahr Sommerblumen bringen und dann wächst nur noch Gras.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

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Gartengeschichten

Meine Tochter hatte es letzthin am Punkt gebracht, als wir am Weg nach Salzburg in einen heftigen Gewitterregen kamen und ich meinte, das Wetter ist ein wirklicher sch... „Ach was“, meinte sie: „Immer regen sich alle über alles auf. Letztes Jahr war’s zu heiß. Geht der Wind ist es auch nicht recht. Kommt die Kälte ist es zu kalt. Ist kein Schnee, dann sind alle panisch. Kommt zu viel, ist es auch nicht recht. Alle jammern immer und überall“.

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Pflanze der Woche

Sie bringen auch in den verregnetsten Sommer ein wenig Sonnenfeeling: Sonnenblumen. Oft gehen sie dort auf, wo im Winter das Vogelhäuschen stand, doch immer öfter werden diese herrlichen Gartenpflanzen auch bewusst gesetzt. Gerade deshalb sind die Züchter auf der Suche nach lange blühenden und kompakt wachsenden Pflanzen.

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