Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

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So entsteht ein Garten des Südens

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Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

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Die sieben häufigsten Rasen-Irrtümer

  1. Rasen wächst überall

    Nein, im tiefen Schatten, unter Bäumen, hinter hohen Mauern oder dort, wo der Boden staunass und verdichtet ist, wächst der Rasen nicht. Selbst wenn man spezielle Schattenrasenmischungen aussät, wird man nur bedingt erfolg haben. Der wirklich schöne Rasen ist und bleibt ein Sonnenkind an einem Standort mit humosen, durchlässigem Boden. Ist der Boden verdichtet, jetzt im Frühjahr Kompost und Quarzsand (Verhältnis 1:1 bis 2: 1) aufstreuen.
  2. Rasen muss nicht gedüngt werden

    Stimmt – allerdings hat man dann einen herrlichen Blumen- oder Kräuterrasen. Will man aber einen dichten Rasenteppich, der auch so manche Fußballattacke der Kinder oder so manches Sommerfest im Garten überstehen soll, dann muss gedüngt werden. Wichtig dabei ist die richtige Düngewahl: keine rasch wirkenden Dünger verwenden, die bei falscher Dosierung ein enormes Wachstum und meist auch Verbrennungsschäden hervorrufen, sondern Langzeit-Rasendünger. Sie wirken bis zu 4 Monate und sorgen für konstantes, dichtes Wachstum.
  3. Wer kurz mäht, hat einen schöneren Rasen

    Genau das Gegenteil ist der Fall: Wer zu kurz mäht gibt dem Unkraut mit Sicherheit die Oberhand. 3 – 4 cm hoch (etwa Stufe III beim Rasenmäher) sollte der Rasen allwöchentlich gemäht werden. Damit sind die zarten Graspflänzchen in der Lage das Unkraut zu unterdrücken.
  4. Unkraut im Rasen ist schädlich

    Das kann man so nicht sagen: spricht der Naturgärtner, dann freut er sich über Löwenzahn, Gundelrebe und Co. Sie kann man alle in einen köstlichen Wildkräutersalat oder eine Wildkräuterbutter geben. Will ich aber einen reinen Rasen, dann muss ich dagegen etwas unternehmen. Nach dem ersten Mähen vertikutieren, dann absanden (siehe 1.) und dann sofort düngen. Damit kräftig man die Gräser, die dann die Unkräuter unterdrücken. Ist kaum Gras vorhanden, muss man neu anlegen.
  5. Ohne Chemie kein schöner Rasen

    Stimmt sicherlich nicht: Seit 2 Jahren pflege ich ein Stück meines Rasen ausschließlich mit organischen Rasendünger. Die Rasen ist derart perfekt, dass Gäste meinen, er sei erst kürzlich als Rollrasen verlegt worden. Was machen ich: 3 x Düngung im Frühjahr, im Sommer und – ganz wichtig – eine Herbstrasendüngung („Kali“ betont) Ende September. Noch etwas Neues; ein Rasen, der sich selbst düngt. Er ist mit „Mikro“-Klee gemischt, den man kaum sieht und der ab dem zweiten Jahr den Boden mit Stickstoff versorgt, so wie das der Klee („Leguminosen“) generell tut. Soll noch heuer in die Geschäfte kommen.
  6. Gras ist gleich Gras

    Leider nein. Billigsaatgut wird auch nach Jahren nicht zum perfekten Rasen. Millionen von Euro werden alljährlichen von den div. Rasenforschungsinstituten investiert um jene Rasenpflanzen zu finden, die kompakt, aber nicht zu stark wachsen. Die die perfekte Grünfärbung haben und noch dazu gesund bleiben. Daher gilt – wie leider so oft: gutes Rasensaatgut ist teuer.
  7. Rasen wird ganz einfach zur Blumenwiese

    Ganz und gar nicht: Rasen wird nur sehr mühsam zu einer richtig schönen Blumenwiese. Nur werden Boden abmagert (Humus entfernen, Sand aufstreuen), kann damit rechnen eine wirklich blühende Wiese zu bekommen. Unbedingt bei Fachfirmen das Saatgut ordern. Im Handel sind oft Blumenwiesen-Mogelpackungen, die bloß im ersten Jahr Sommerblumen bringen und dann wächst nur noch Gras.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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