Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

Garteln im Takt der Natur 30/2014

Die ersten Klaräpfel werden da und dort schon reif – so unglaublich es klingt, aber damit wird im Kalender der…

So entsteht ein Garten des Südens

So entsteht ein Garten des Südens

Orangen, Zitronen, Palmen – herrlich! Davon träumen wir jetzt, wo die große Völkerwanderung in Richtung südlicher Sonne stattfindet. Sonne, Sand…

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ –…

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Tipps für die Pflege von Orange & Co

Der Traum vom Süden kann beginnen! Orangen und Zitronen – das sind die wichtigsten Pflanzen um einen Traum vom Süden auf Balkon, Terrasse oder Garten wahr werden zu lassen. Jetzt ist die beste Zeit um diese Pflanzen zu verwöhnen – damit sie blühen, Früchte tragen und viele Jahre überleben.

Wichtigste Maßnahmen in diesen Tagen: Düngen! Echte Biogärtner verwenden auch für ihre Südländer einen organischen Dünger. Ob in flüssiger Form als Brennnesseljauche oder in fester Form als Hornspäne. Verwendet man diese Dünger, dann ist es aber wichtig, dass die Erde mit Kompost angereichert wurde, damit die Dünger auch tatsächlich Wirkung zeigen. Würde man die beinahe sterilen Packungserden verwenden, könnten die Hornspäne nicht wirken, da sie ja nur durch die Milliarden von Mikroorganismen, die in der Erde leben, zu jenen Stoffen umgesetzt werden, die die Pflanzen benötigen – in diesem Fall Stickstoff.

Ich bin bei meinen Kübelpflanzen in den letzten Jahren einen anderen Weg gegangen. Biodünger sorgen dafür, dass die Pflanzen gesund wachsen. Daher kommt beim Umpflanzen in die Erde immer gut abgelagerter Kompost vermischt mit Hornspänen. Damit die Erde durchlässig ist, gebe ich noch Tongranulat (z.B. Seramis) dazu und mische auch noch Quarzsand darunter. Um eine gute Wasser- und Nährstoffspeicherung zu gewährleisten, kommt noch lehmige Gartenerde und zur Förderung einer besseren Struktur Kokosfaser dazu.

Dennoch habe ich festgestellt, dass diese Düngewirkung alleine zu wenig ist. Daher wird bei mir seit einigen Jahren zusätzlich mit einem handelsüblichen Flüssigdünger gedüngt – und zwar meist alle drei bis fünf Tage! Man kann dafür den im Handel erhältlichen Citrusdünger verwenden, der ist aber nicht unbedingt notwendig – er ist meist nur teurer und enthält neben den Hauptnährstoffen vor allem Eisen. Damit bleibt das Laub dunkelgrün. Verwendet man zum Gießen Regenwasser, kann man sich das aber diesen teureren Dünger sparen und einen billigeren verwenden.

Gedüngt werden die Citrus bei mir bis Mitte August – dann beginnt allmählich das langsame Vorbereiten auf den Winter. Gegossen werden die mediterranen Kübelpflanzen ab Mitte September weniger – ganz besonders wichtig ist das bei den Citrus-Pflanzen. Kommen die mit zu feuchter Erde ins Winterquartier, verlieren sie ein Blatt nach dem anderen. Denken nun manche, dass dieser Blattverlust auf Wassermangel zurückzuführen ist und Gießen, dann beginnt der Anfang vom Ende der Pflanze. Innerhalb von wenigen Wochen verfaulen die Wurzeln, die Pflanze beginnt meist noch einmal zu Blühen (obwohl sie kein Laub mehr trägt) und geht dann ein.

Noch ein Tipp: Stehen die Citrus im Winter sehr hell und auch wärmer als 15 Grad, dann müssen sie auch in der kalten Jahreszeit gedüngt werden – etwa alle 14 Tage.
Geschnitten werden die Citrus nur dann, wenn es unbedingt notwendig ist. Ansonsten schneidet man entweder die Blüten- oder Fruchtansätze weg. Dennoch: Keine Angst vorm schneiden. Alle Orangen und Zitronenbäumchen treiben rasch wieder aus.
Citrus lassen sich übrigens auch aus Kernen ziehen, allerdings braucht man dann Geduld: erst nach 10 – 12 Jahren kann man die erste Blüte erwarten.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

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Gartengeschichten

Dass botanische Namen sehr oft nicht oder auch falsch verwendet werden, ist leider Tatsache. Nennt man eine Pflanze beim „richtigen“ (botanischen) Namen, dann sieht man oft, wie sich beim Gegenüber ein Stirnrunzeln zeigt: “Bitte nichts Lateinisches“.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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