Biogärtner Karl Ploberger
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7 Tipps: So wird der Balkon zum Genuss-Garten!

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  Garteln ohne Garten, geht das? – Eine oft gestellte Frage, die aber ganz leicht zu beantworten ist: Kein Problem.…

Scharbockskraut

Scharbockskraut

Ganze Teppiche dieses Frühlingskräutleins sind nun in den Gärten zu finden: Die kleinen Blätter sind reich an Vitamin C und…

Der Garten steht hoch im Kurs

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Ein kleiner Teich, ein Beerengarten, der zum Naschen einlädt, ein Stückerl Blumenwiese und ein großer Kräuter- und Gemüsegarten! Davon träumen…

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Blattbegonie - Blume des Kaisers

Die Rückkehr einer Blume des Kaisers: Kaiser Franz Josef liebte sie – oder zumindest seine Gärtner, denn noch heute findet man in den Gewächshäusern der so genannten Reservegärten des Schlosses Schönbrunn eine ansehnliche Sammlung an Blattbegonien. Auch genannt Königsbegonien oder Schiefblatt.

Früher fand man diese Blattschmuckpflanze an jedem Wohnzimmerfenster, dann war sie aber plötzlich „out“. Nur einige Liebhaber kultivierten sie auf der Fensterbank, vermehrten sie durch Stecklinge und verschenkten sie an Freunde. Bis, ja bis sie plötzlich von einigen Wohndesignern wiederentdeckt wurde. Und jetzt ist sie allgegenwärtig: die gute alte Blattbegonie.

Markenzeichen dieser Begonie sind nicht die Blüten, sondern die wunderschön geformten und auffällig gefärbten Blätter. Es gibt aber auch Arten, die große und kleine farbenprächtige Blüten aufweisen – dominierend sind sie aber nicht. Im Großen und Ganzem kann man sagen, dass fast alle Arten zu den genügsamen Zimmerpflanzen gehören.

Die Blattbegonien geben dem Zimmer einen schönen Blickpunkt. Idealer Platz für diese Wiederentdeckung sind Ost oder Nordfenster – direkte Sonne mag die Begonie nicht. Man sollte Pflanzen mit verschiedenen Farben, Blättern und Formen dazu wählen. Jeder wird die kleine Sammlung dann bewundern.

Eines sollte aber von Beginn an klar sein – diese Pflanzen sind nicht für die Ewigkeit. Immer wieder sollte man sie  durch Stecklinge verjüngen. Und das funktioniert eigentlich ganz leicht, gibt es doch zwei Methoden. Man nimmt ein Blatt, das unbeschädigt und  vollkommen gesund ist, durchtrennt die Hauptnerven an der Blattunterseite an mehreren Stellen. Am besten lässt sich das mit einer Rasierklinge machen, dann das Blatt wird dann mit der Unterseite nach oben auf Gemisch aus Torf und Sand gelegt. Mit einigen Steinchen das Blatt beschweren und das Gefäß mit Folie abdecken. Nach einigen Wochen bilden sich dann an den Einschnitten neue Pflanzen. Oder sie schneiden schmale Dreiecke aus dem Blatt schneiden, die dann mit dem Stielansatz in das Torf-Sand-Gemisch gesteckt werden. An diesem Ansatz bilden sich dann ebenfalls neue Pflanzen.

Im warmen Zimmer gedeihen Blattbegonien vorzüglich. Tagsüber ist die normale Zimmertemperatur ideal. Nachts sollte die Temperatur zwischen 16 und 20 Grad liegen. Der beste Platz für diese Pflanze ist wie erwähnt abseits der Sonne, dennoch muss die Begonie ausreichend Licht bekommen.

Außer Wärme und feuchter Luft sind für die Begonie in der Wachstumszeit reichliche Wassergaben notwendig. Es sollte so gegossen werden, dass das Wasser unten aus dem Topf läuft. Nach einer halben Stunde muss das Wasser aus dem Untersatz ausgeleert werden. Wichtig ist, dass zum Gießen stets lauwarmes und weiches Wasser genommen wird. Düngezeit ist vom März bis Ende August, umgetopft wird im Frühjahr. In den nächsten Wochen heißt es aufpassen, dass sich die Pflanze nicht „verkühlt“: 15 und 18 Grad sind ideal, kalt Zugluft über längere Zeit und eine sehr trockene Luft behagen der Königsbegonie ganz und gar nicht. Schädlinge und Krankheiten sind nicht das große Problem, wenn der Standort passt. Ansonsten kann es zu Mehltau oder Grauschimmel kommen. Schmier- und Wolläuse treten da und dort auf, ebenso Blattläuse.

Noch ein Tipp: Begonien sollten in flache Töpfe gepflanzt werden, denn die Begonienwurzeln gehen in die Breite und nicht in die Tiefe.

Gartenkalender

In vielen Teilen des Landes hat es wenigstens ein wenig geregnet. Ausreichend ist es nicht! Auch wenn in manchen Gegenden Österreichs alles anders ist – wir brauchen noch Niederschlag.
Die Abkühlung hat das Schnellzugtempo des Frühlings zum Glück gebremst.

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Gartengeschichten

Was sich vor einigen Tagen auf der Messe „blühendes Österreich“ getan hat, machte jede Umfrage unnötig. Der Garten ist Volkssport! Hier wurde mit den Beinen abgestimmt – und ein wenig mit den Ellbogen... Gekommen sind knapp 80.000 Besucher, die sich von den Schaugärten inspirieren ließen, die Pflanzen in Unmengen nach Hause schleppten und die ihr Wissen bei Gärtnern und Experten aufpeppten. 

 

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Pflanze der Woche

Ganze Teppiche dieses Frühlingskräutleins sind nun in den Gärten zu finden: Die kleinen Blätter sind reich an Vitamin C und waren über Jahrhunderte ein passabler Schutz gegen Skorbut (eine Mangelkrankheit, die auch auf den deutschen Namen Scharbockskraut hindeutet). Ab Beginn der Blütezeit sind die Blätter giftig und führen zu Übelkeit und Erbrechen.

 

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