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Garteln im Takt der Natur 30/2014

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So entsteht ein Garten des Südens

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Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

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Das Alpenveilchen

Grund dafür ist aber sicherlich nicht bloß das Energiesparen: Alpenveilchen lieben nämlich eine eher kühlere Umgebung, sondern die Vielfalt an Blüten und Blattformen, die in den letzten Jahren gezogen worden. Einige Millionen Pflanzen werden europaweit nun wieder gezogen und stehen in diesen Herbsttagen zum Verkauf bereit.

Neu im Rennen sind heuer erstmals Minialpenveilchen mit gefransten Blüten. Bei den großen Schwestern hat es das schon immer gegeben, die kleinen sind nun mit ihrem barocken Aussehen zu bekommen. Auch auf die Blätter haben sich die Züchter nun mehr konzentriert: sie schimmern in silbrigen Tönen mit den unterschiedlichsten Zeichnungen und Farbnuancen.

Das „Persicum“ ist im wesentlichen eine Zimmerpflanze. An einem vor allzu viel Regen geschützten Standort – zum Beispiel in einem Herbstkisterl – sind die Alpenveilchen aber wochenlange Farbtupfer. Vor allem die ganz kleinen Sorten sind dafür geeignet. Bis zum ersten stärkeren Frost blüht es unermüdlich.
Gekauft werden die Alpenveilchen vor allem als Zimmerpflanze. Hier bevorzugt es ein West- oder Ostfenster, auf jeden Fall keinen Platz, direkt über der Heizung. Gegossen wird etwa alles 4 bis 5 Tage – je nach Raumtemperatur. Idealerweise von unten. Und zwar wird so lange Wasser in den Untersetzer gefüllt, bis es nach einer halben Stunde noch stehen bleibt. Dieses Restwasser muss man aber unbedingt abgießen. Nicht vergessen aufs düngen. Das viele Blühen kostet Kraft: daher mindestens ein Mal pro Woche einen Flüssigdünger in der vorgeschriebenen Dosierung zugeben.

Wichtig ist noch eine Pflegearbeit. Alle verblühten Blüten und gelb gewordenen Blätter entfernen – aber keinesfalls abschneiden, sondern mit einem kleinen Ruck herausziehen. So bleiben keine Stängelreste zurück, die dann zu Fäulnis führen.
Alpenveilchen werden oft als „Wegwerfpflanzen“ bezeichnet. Das stimmt so nicht: Das Alpenveilchen einer Kollegin gedeiht seit Jahren, hat schon eine riesige Knolle und fühlt sich offenbar so wohl, dass es Jahr aus Jahr ein blüht. Offenbar ist hier der „Grüne Daumen“ zu Hause.

Alpenveilchen für den Garten

Alpenveilchen gibt es aber nicht nur im Zimmer – Spaziergänger und Wanderer sehen die herrlichen Pflanzen ab August in den Wäldern – meist unter Buchen. Dieses Alpenveilchen (Cyclamen purpurascens – früher: C. europaeum) ist absolut winterhart und deshalb besonders beliebt bei Gärtnern, weil es so fantastisch duftet. Ein halbschattiger Platz im Laubmulch auf einem Boden, der unbedingt auch Kalk enthält.

Ebenso für den Garten ist das in diesen Tagen in voller Blüte stehende Herbst-Alpenveilchen (Cyclamen hederifolium). Im Gegensatz zum vorhingenannten mag es sehr kiesige, eher trockene Standorte – zum Beispiel in einem Steingarten oder am Haus unter einem Dachvorsprung. Es sät sich auch bereitwillig aus und leuchtet in weiß und rosa bis in den Oktober hinein.

Zuletzt gibt es noch das Vorfrühlingsalpenveilchen (Cyclamen coum): Für mich ein absoluter Favorit, weil es zu den Frühaufstehern im Blumengarten gehört. Unter meiner Haselnuss stehen mittlerweile hunderte von diesen Cyclamen und beginnen ab Ende Februar zu blühen – meist gemeinsam mit Winterling, Schneeglöckchen und den ersten Veilchen. Die meist pink, weiß und rot leuchtenden Blüten duften zwar nicht, gehören aber zu den blühwilligsten Pflanzen im zeitigen Frühjahr.
Und für alle Sammler (so wie ich einer bin): es gibt noch afrikanische und griechische Alpenveilchen und solche, deren hunderte Blüten gerade 5 cm hoch werden. Alleine bei mir stehen mittlerweile an die 150 unterschiedliche Sorten und Arten – eine Sammel-Leidenschaft, die nicht endet.

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Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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