Rhododendren
Die Rhododendren und Azaleen gehören seit vielen Jahren zu den beliebtesten Pflanzen der Österreicher. Die ersten Blüten öffnen diese Pflanzen – je nach Sorte – schon Ende März. Hauptblüte ist dann im Mai. Das allerwichtigste bei Rhododendren ist, dass Sie auf einem kalkfreien Boden stehen.
„Moorbeet“ wird dies genannt, obwohl es mit einem wirklichen Moor nichts zu tun hat. Denn eines können Rhododendren und Azaleen ganz und gar nicht ausstehen: Staunässe (und das wäre ja für ein Moor typisch). Damit diese kalkfliehenden Pflanzen in unseren Breiten dennoch gedeihen, sollte das Pflanzloch zumindest 80 cm im Durchmesser haben und gut 50 cm tief sein. Entfernen Sie die gesamte Erde aus dem Pflanzloch. Am Boden kommt als Drainageschicht Rindenmulch und dann wird mit kalkfreier Erde aufgefüllt. Entweder mit Torf oder sogenannter Moorbeet-Erde, wer aus Naturschutzgründen auf Torf verzichten will, kann Torfersatzstoffe wählen oder sich diese Erde selbst „erzeugen“: Kompostieren Sie in Zukunft das Herbstlaub auf einem eigenen Haufen. Laubkompost ist der ideale Torfersatz. Rhododendren benötigen sehr viele Nährstoffe. Das wird meist völlig übersehen. Sie benötigen diese vor allem rechtzeitig. Denn kaum ist die Blüte vorbei, beginnt auch schon das Blattwachstum mit den Knospen für das kommende Jahr.
Daher sollte man eine erste Düngergabe etwa 4 – 6 Wochen vor (!) der Blüte verabreichen, gleich nach dem Blühen noch einmal düngen. Bei kleinen Sträuchern sollten die abgeblühten Blüten ausgebrochen werden: Vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger den Blütenrest herausdrehen, damit keine Kraft verloren geht.
