Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

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So entsteht ein Garten des Südens

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Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

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Die Pfingstrose

So wie viele andere alte Gartenpflanzen erlebt auch die Pfingstrose seit einigen Jahren eine Renaissance: Dank der vielen Formen, Farben und Größen passt sie praktisch in jeden Garten.
Die traditionelle Bauernpfingstrose in rot, weiß und rosa – gefüllt und ungefüllt blühend gehört zu den robustesten. Die Edelpfingstrose, oder auch Chinesische Pfingstrose oder Paeonia lactiflora überrascht mit der größten Vielfalt: riesige gefüllte Blüten, duftend oder einfache Blüten, die auf fingerdicken Stängel stehen und robust jeden Wind und Regen überstehen.

Und schließlich die Baum- oder Strauchpfingsrosen, die lange Zeit als echte Raritäten galten, aber nun Einzug in unsere Gärten halten. Paeonia suffructicosa blüht weiß, rot, rosa – gefüllt und ungefüllt und hat meist einen sehr angenehmen Duft.  Daneben gibt es noch viele Wildarten, die dem Sammler das Leben schwer und den Garten zu klein macht…

Zur Pflege: Alle Pfingstrosen haben eines gemeinsam. Sie lieben einen Standort in humosen, nicht zu trockenem, nährstoffreichem, aber nicht überdüngten Böden und wollen Jahre, um nicht zu sagen Jahrzehnte in Ruhe gelassen werden. Gepflanzt wird idealerweise im Herbst – die frisch geteilten Wurzelstöcke lassen sich gut per Post von den Züchtern und Sammlern versenden und wachsen willig. Aufpassen: Niemals zu tief pflanzen. Die kleinen roten Triebspitzen, die meist im Herbst schon zu sehen sind, dürfen nicht tiefer als drei bis fünf Zentimeter tief unter die Erde. Pflanzt man sie zu tief – ist keine Blüte zu erwarten.

Achten muss man bei den Baum- oder Strauchpfingstrosen: Sie sind auf die Staudenpfingstrosen veredelt und müssen beim deutlich tiefer gepflanzt werden. Am besten leicht schräg, dann bilden die holzigen aufgepfropften Teile bald Wurzeln.
Nach dem Abblühen gilt für alle Pfingstrosen: nur die Samenstände, bzw. die obersten ein, zwei Blätter entfernen. Erstens ist das Laub attraktiv und zweitens benötigt die Pflanze die Blätter um Kraft für die Blüten im kommenden Jahr zu sammeln. Staudenpfingstrosen – also jene die alljährlich neu austreiben und bei denen nur der Wurzelstock überwintert – werden im Spätherbst bodeneben abgeschnitten. Die Strauchpfingstrosen dagegen werden nicht geschnitten. Sie brauchen auch einiges an Platz und können bei guten Boden- und Lichtverhältnissen bis zu zwei Meter im Durchmesser einnehmen.

Noch ein Tipp: damit die Pfingstrosen nicht beim ersten Regen auseinanderfallen, stellen sie Drahtbögen rundherum. Oder sie machen es wie die Engländer, die schon im Frühjahr dicke, verzweigte, Haselnussäste rundherum in die Erde stecken, an die sich die Pfingstrosen dann anlehnen können.

Schöne Begleiter für Pfingstrosen sind alle so genannten Prachtstauden – von Rittersporn über Lupinen bis hin zum Orientalischen Mohn, aber auch Strauchrosen oder Hochstammrosen sehen in Kobination mit den Paeonien schön aus. Und noch ein Tipp: der Zierlauch versteckt die vergilbenden Blätter unter den saftigen Blättern der Pfingstrosen und die großen Blütenkugeln wiegen sich im Wind.

Pfingstrosen erhält man bei vielen Gärtnern, spezialisiert sind: Stauden Feldweber in Ort im Innkreis - www.Feldweber.com und Pfingstrosen Miely in Wallern an der Trattnach – www.paeoniamiely.com.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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