Biogärtner Karl Ploberger
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Garteln im Takt der Natur 30/2014

Garteln im Takt der Natur 30/2014

Die ersten Klaräpfel werden da und dort schon reif – so unglaublich es klingt, aber damit wird im Kalender der…

So entsteht ein Garten des Südens

So entsteht ein Garten des Südens

Orangen, Zitronen, Palmen – herrlich! Davon träumen wir jetzt, wo die große Völkerwanderung in Richtung südlicher Sonne stattfindet. Sonne, Sand…

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Der Riesenhibiskus: Zwei Meter hoher Hingucker

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ –…

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Die außergewöhnlichste Rose

Ob es wirklich die Schneerose, oder eine „echte“ Rose war – egal: Die Christrosen begeistern die Menschen schon immer: Wenn Pflanzen Mitten im Winter zu blühen beginnen, dann müssen sie schon etwas besonderes sein. Nicht von ungefähr sind die Schnee- oder Christrosen deshalb als ein Mittel eingestuft worden, das die  ewige Jugend erhält und zu Pulver verarbeitet sogar unsichtbar machen kann! Mit der Nieswurz, wie die Pflanze auch genannt wird,  putzte man sich im Altertum  - allerdings des Giftes wegen nicht ganz ungefährlich - die Nase frei und meinte, damit böse Geister und Krankheiten auszuniesen. Die pulverisierten Rhizome der Christrose sind heute noch Bestandteile von Schnupftabaksorten und Niespulvern.

Christrosen sind seit einigen Jahren absolut im Trend, Und so sind auch die Züchter aktiv gewesen um noch kompakter wachsende Stöcke zu selektieren und noch schönere Blüten zu züchten. Drei Sorten sind heuer in den Gärtnereien und Gartencentern zu finden: „Josef Lemper“, „Jakob“ und „Joshua“ – der deutsche Pflanzenzüchter Kiepenkerl hat sie herausgebracht.  Fast könnte man aus den Blüten-Bildern ein Suchspiel für die Unterschiede machen – im Topf merkt man schon die unterschiedlichen Qualitäten. Lemper hat großes Laub. Jakob ist etwas kleiner im Wuchs und Joshua ganz kompakt.

Interessant sind diese Unterschiede weniger für die Tischdekoration am Hl. Abend, sondern viel mehr dann, wenn man sie im Garten auspflanzt.
Daher gilt bei der Pflege: Jetzt kaufen – bis zum großen Auftritt möglichst kühl stellen und dann nach dem Fest gleich wieder ins Kühle bringen. Ein ungeheizter Wintergarten ist dafür ideal. Nicht auf das Gießen vergessen und ab Ende Februar auspflanzen. Spätestens im übernächsten Jahr kommen dann wieder die Blüten.

Im Garten – an halbschattiger Stelle – ist die Christ- oder Schneerose (Helleborus niger ist die eigentliche "Christrose") alleine schon durch das Blatt ein "Winterschmuck"!  In Kälte und Schnee gehören einige Arten und Sorten auch zu den ersten Duftlieferanten des winterlichen Gartens. Wenn man einige Blüten ins Zimmer holt, dann kommt der schöne Duft allerdings erst so richtig zur Geltung! In der Vase halten sie sich als Schnittblume nur kurze Zeit.
Übrigens: Auf dem Land galt die Christrose als Orakelblume. Man stellte in der Weihnachtsnacht zwölf Blütenknospen der Christrose ins Wasser. Jede Knospe bedeutet einen Monat, und man liest das Wetter des kommenden Jahres an der Art und Weise ab, wie sich die Knospen öffnen. Die geschlossenen Knospen bedeuten schlechtes Wetter, die offenen gutes.

Gartenkalender

Wir sind im Frühsommer - die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen ja wieder hinaufgehen - und die Rosenblüte hat begonnen. Duft und Blüten dominieren nun. Was ist zu tun?

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Gartengeschichten

Dass botanische Namen sehr oft nicht oder auch falsch verwendet werden, ist leider Tatsache. Nennt man eine Pflanze beim „richtigen“ (botanischen) Namen, dann sieht man oft, wie sich beim Gegenüber ein Stirnrunzeln zeigt: “Bitte nichts Lateinisches“.

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Pflanze der Woche

Gigantische Blüten bildet ein Hibiskus, der meist in der zweiten Hälfte des Sommers in den Gärtnereien auftaucht: „Hibiscus moscheutus“ – der Sumpfhibiskus. Die (bedingt) winterharte, mehrjährige Staude wird bis zu zwei Meter hoch, kommt aus Nordamerika. Nur an Standorten, die in voller Sonne liegen, einen feuchten und extrem nährstoffreichen Boden aufweisen, lohnt es sich die Pflanze auszusetzen.

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